Die speziellen Ernährungsbedürfnisse wachsender Hunde
Welpen und Junghunde brauchen wesentlich mehr Nahrung – bis zum Vierfachen, als ein gleich schwerer aber ausgewachsener Hund.
In den ersten drei bis vier Lebenswochen ist das hauptsächlich Muttermilch. Ab der dritten Woche kann die Entwöhnung beginnen. Diese frühzeitige Zufütterung schont die Hündin, schützt die Welpen vor Mangelsituationen, und deckt den höheren Bedarf besonders bei großen Rassen. Die Zusammensetzung der Hundemilch ist noch dieselbe wie beim Wolf und reicht für die wesentlich höhere Wachstumsgeschwindigkeit besonders der großen Rassen nicht immer aus.
Das Futter darf nicht zur freien Aufnahme gereicht werden. Die Gewichtsentwicklung kann sonst leicht die Tragfähigkeit des Skeletts überfordern. Der Eiweiß- und Energiebedarf ist enorm hoch. Nur qualitativ hochwertige Rohstoffe, eine adäquate Energiemenge und die schonende Verarbeitung sichern den Bedarf wachsender Hunde.
Ein ausgewachsener Hund bekommt ein bis zwei Mahlzeiten, also früh eine kleine Portion, und abends die Hauptmahlzeit. Ein Saugwelpe wird in den ersten zwei Wochen immer dann gesäugt, wenn er wach wird. Mit Beginn der Zufütterung wird die Futtermenge begrenzt und jeder Welpe hat seine eigene Portion. Wachsende Hunde brauchen je nach Alter und Endgewicht drei bis 5 Mahlzeiten. Wobei eine Mahlzeit mehr die Einzelportion verkleinert, die Verwertung erhöht, und den Welpen weniger belastet. Regelmäßige Futterzeiten und eine restriktive Mengenzuteilung gestatten eine Gewichtsentwicklung, die zur Tragfähigkeit der Knochen paßt. Der Hund wird deswegen nicht kleiner bleiben, sondern langsamer und durchaus gesünder aufwachsen.
Impfungen und Wurmkuren können den Appetit senken, so daß mal eine Mahlzeit ausfällt, oder einen ganzen Tag lang nicht gefressen wird. Solange der Welpe kein Fieber zeigt und Wasser aufnimmt, kann das toleriert werden. Sobald aber Erbrechen, Fieber oder Durchfall auftreten, ist der Tierarztbesuch nötig.
Es ist unbedingt darauf zu achten, daß das Futter von Anfang an nur im Napf angeboten wird, der seinen festen Platz hat. Damit wird die Aufnahme von vermeintlich Fressbarem aber Ungesundem zwar nicht ausgeschlossen, aber doch stark reduziert. Stellen Sie den Wassernapf nicht neben den Futternapf, sondern weiter weg. Nach dem Fressen werden die Näpfe gereinigt, und das Wasser erneuert.
Pedigree bietet für jede Lebensphase die richtige Nahrung. Für Welpen ist Pedigree Junior genau auf den Bedarf eines wachsenden Hundes ausgerichtet und versorgt ihn mit allem, was der Kleine braucht, um ein Großer zu werden. Junior Maxi ist geeignet für Junghunde großer Rassen ab dem 6. Monat. Der Eiweiß- und Energiegehalt sowie die Mineralstoff- und Vitaminkombination ist seinem besonderen Bedarf angepaßt. Zusätze, wie z.B. Kalziumpräparate, sind nicht nötig und können sogar schädlich sein. Nach Untersuchungen bekommen 60 % der Welpen immer noch zuviel Calcium, aber 20 % zuwenig. Beides ist schädlich für die Knochenentwicklung, weil die Regulation der Calciumaufnahme und -einlagerung nur dann funktioniert, wenn das Ca-P-Verhältnis im Soll-Bereich, und Vitamin A und Vitamin D3 den Bedarf decken. Überschüsse führen zu keiner besseren Verwertung, im Gegenteil.